Das Istanbul Interparish Migrants Project (IIMP) Geld spenden, wirksam helfen, etwas tun. Sind Sie dabei? Istanbul – ein Schmelztiegel der Schicksale. Zu Tausenden stranden hier Flüchtlinge und Migranten aus Afrika, dem Iran und Irak. Unter ihnen sind auch Christen, die als Minderheit in ihrem Land unterdrückt werden. Die meisten Flüchtlinge leben als Illegale in ärmlichsten Verhältnissen und in ständiger Angst vor Polizeikontrollen. Vertreter von sieben christlichen Kirchen haben sich vor zehn Jahren zusammengetan, um diesen Menschen zu helfen. Das „Istanbul Interparish Migrants Project“ (IIMP) organisiert z.B. eine Schule für die Kinder, es hilft bei der freiwilligen Rückkehr in die Heimatländer und unterhält eine Suppenküche. Jede der beteiligten Kirchen hat sich auf eine Hilfeleistung spezialisiert. Die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache unterhält in der Istanbuler Kreuzkirche eine Kleiderkammer. Drei Fragen an Pfarrer Holger Nollmann, Kreuzkirche Istanbul Warum gibt es das IIMP? HOLGER NOLLMANN: Wir helfen rechtlosen Flüchtlingen. Wir zeigen mit unserer ökumenischen Arbeit, dass sich die christliche Minderheit in der Türkei nicht auf sich selbst zurückzieht. Wir bringen uns aktiv in die Gesellschaft ein. Jemand spendet Ihnen 100 Euro — was machen Sie damit? NOLLMANN: Mit 100 Euro können wir drei Flüchtlinge zu einem vernünftigen Arzt schicken, inklusive Nachbehandlung. Welches Ziel haben Sie für die nächsten fünf Jahre? NOLLMANN: Die Zahl der Flüchtlinge ist hoch und wird ständig größer. Deshalb müssen wir unser Angebot ausbauen. Die Schwerpunkte unserer Arbeit wechseln je nach Bedürfnislage der Flüchtlinge. Zur Zeit steht die medizinische Beratung und Versorgung im Vordergrund. Menschen, die aus wirtschaftlicher Not und auf der Suche nach dem gelobten Land in Istanbul gestrandet sind, versuchen wir zunehmend zur Rückkehr in ihre Heimat zu bewegen. Da die Menschen hier keine Perspektive haben ist es meist die bessere Alternative, zur eigene Familie zurück zu kehren, wenn es die Lage im Land zulässt. Was andere meinen Professor Udo Steinbach, Direktor des Deutschen Orient-Instituts, Hamburg: „Endstation Istanbul: Der Glanz der Moscheen kann nicht das Elend der Zwölf-Millionen-Metropole verbergen. Flüchtlinge aus vieler Herren Länder, allein gelassene Frauen, Kinder, die sich für einen Hungerlohn verdingen: Wirklichkeit in einem Moloch, in dem die Familie, das letzte soziale Netz, zerstört ist. Das IIMP kann da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein – immerhin ein Tropfen, der Hoffnung bedeutet.“ Spenden: Ev. Kreditgenossenschaft Hannover, Konto 066 00 86, BLZ 250 60 701 Stichwort IIMP. Für die Spendenquittung bitte Ihre Anschrift auf dem Überweisungsträger angeben. Kostenlose Website erstellt mit Web-Gear Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage. Missbrauch melden |